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PROJEKTE

 


 

„In Augsburg gemeinsam“ - soziale und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern (Spätaussiedlern und Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion) im Großraum Augsburg

 

Im Mittelpunkt des landsmannschaftlichen Projektes „In Augsburg gemeinsam“ steht die soziale und gesellschaftliche Integration von Zuwanderern aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion im Großraum Augsburg sowie die Schaffung von Begegnungsangeboten für Zuwanderer und Einheimische. Im Rahmen des Projektes will der Träger in enger Kooperation mit anderen Einrichtungen vor allem die Elternkompetenz und den Aufbau von Netzwerken stärken. Das dreijährige Projekt in Augsburg läuft seit November 2008 und wird durch das BAMF gefördert.

 
   

 


 

Neue Integrationsmaßnahme für in der JVA Hünfeld einsitzende Spätaussiedler und andere Migranten
Landesbeauftragte Ziegler-Raschdort unterstützt das Projekt der Kreisgruppe
Fulda der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

 

Die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, zeigt sich erfreut, dass mit der Beschlussfassung des Hessischen Landtags über den Haushalt 2009 und der Zustimmung von Staatsminister Jürgen Banzer, die neue Integrationsmaßnahme „Integration und Berufsorientierung von Migranten“ in der Justizvollzugsanstalt Hünfeld nach Bewilligung der Landesmittel durch das Regierungspräsidium Darmstadt in Kürze beginnen kann.

 
   

 



Volk auf dem Weg.
Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland
 

Die Ausstellung „Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ wird seit 1995 vom Bundesministerium des Innern (Berlin) und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg, gefördert und von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. bundesweit präsentiert (zur Zeit in sieben identischen Fassungen). Schwerpunkt des Projektes ist die Aufklärungsarbeit über Aussiedler unter den Jugendlichen und die Präsentation der Ausstellung in den Schulen, die dem Abbau der immer noch bestehenden Informationsdefizite und Vorurteile über Deutsche aus Russland dient. Die Ausstellung trägt zur Verbesserung der Akzeptanz der Spätaussiedler in der deutschen Gesellschaft bei und hilft, Vorurteile gegenüber den Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion zu entkräften und abzubauen. Die Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung bewegen die Menschen dazu, aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden und einander besser zu verstehen.

   
 





„Jugend_pro_Leipzig.de “
Integrationsprojekt im Großraum Leipzig mit Schwerpunkt Leipzig Ost

 

 

Das Integrationsprojekt „ Jugend_pro_Leipzig.de “ will die spezifischen Probleme und Bedürfnisse der jugendlichen Zuwanderer im Großraum Leipzig mit Schwerpunkt Leipzig Ost berücksichtigen und gleichzeitig die mitgebrachten Potenziale und Stärken fördern. Im Mittelpunkt des Projektes stehen unter anderem: das Engagement von j ugendlichen Zuwanderer n aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die bereits in Deutschland gut integriert sind; die Gewinnung von ehrenamtlichen „Paten“ aus den ansässigen Einwohnern (Studenten, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren); die Einbeziehung von jungen Aussiedlern und Migranten in das soziale und kulturelle L eben der Stadt Leipzig, um ihrer Isolation und Cliquenbildung entgegenzuwirken; die aufsuchende und aufklärende Familienarbeit, um ehrenamtliche Helfer unter den Eltern zu finden, zu schulen und in die Projektarbeit einzubeziehen. Dadurch will das Projekt gegenseitige Vorurteile entkräften, die zugewanderten Familien stärken, die Vermittlung junger Zuwanderer in bestehende Angebote der Kommune und Einbeziehung von jugendlichen Aussiedlern / Migranten in die reguläre Jugendarbeit vor Ort fördern. Das Projekt läuft seit Juli 2007 und wird vom Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert.

 

 
   





Auf- und Ausbau eines Netzes der Multiplikatoren zum Zweck der Verstärkung der Integrationsarbeit mit russlanddeutschen Spätaussiedlern (Hessen)

 

 

Im Mittelpunkt des Projektes stehen Aufbau von Beratungs- und Betreuungsstellen in Hessen
unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ mit Schwerpunkten sozialpädagogische Beratung und Betreuung, Anleitung zur Selbsthilfe, Aufbau eines Multiplikatorennetzes über Multiplikatorenschulungen, Gemeinwesenarbeit, Koordination und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen. Die Projektangebote werden durch Einzelveranstaltungen in den Bereichen Sport, Kultur und Information erweitert, die überwiegend in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen durchgeführt wurden. Das Projekt wird von der Hessischen Landesregierung (Sozialministerium) gefördert.

 

 
   





„Integration durch Interaktion“
Vernetzung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit bestehenden Integrationsnetzwerken (bundesweit)

 

 

Das bundesweite Projekt „Integration durch Interaktion“ hat vor, die ehrenamtlichen Aktivitäten der landsmannschaftlichen Gliederungen zu intensivieren und mit anderen integrativen Netzwerken, die ein ähnliches Aufgabengebiet haben, zu bündeln. Durch Auf- und Ausbau eines Netzwerks von ehrenamtlichen Multiplikatoren, die als Vermittler zwischen den örtlichen Integrationsnetzwerken und den Zuwanderern (Aussiedlern und Migranten) aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion agieren können, soll die Einbeziehung der Zuwanderer in die ehrenamtliche Integrationsarbeit sowie die Anknüpfung von integrativen Aktivitäten der Landsmannschaft an die Arbeit der kommunalen Netzwerke und Organisationen verstärkt werden. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und die Stärkung der Potentiale der Zuwanderer, auf die alle Projektangebote hinarbeiten, will das Projekt die gegenseitige Akzeptanz zwischen den Zuwanderern und Einheimischen fördern, die Wissensdefizite bei den Zuständigen in Integrationsnetzwerken über soziokulturelle Hintergründe der Aussiedler/Migranten aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion aufarbeiten sowie Erfahrungsdefizite bei ehrenamtlichen Mitwirkenden bei der Gestaltung von Integrationsmaßnahmen, gemeinwesenorientierten Projekten und spezifischer Jugendarbeit überwinden. Das Projekt läuft seit Juli 2007 und wird vom Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

 

 
   



 

„ServuS“ - Service und Selbsthilfe für Migrantenselbstorganisationen und Jugendgruppen der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion
Ein ressourcenorientiertes Projekt zur Stärkung der Selbstorganisation und gesellschaftlicher Teilhabe von jugendlichen Zuwanderern aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion

 

 

In den letzten Jahren sind in allen Bundesländern Vereinigungen von Zuwanderern aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion entstanden, die überwiegend auf kommunaler Ebene tätig sind und sich inhaltlich in Standartangeboten wie Sport-, Freizeit- und kulturell-musische Beschäftigung profilieren. Vielerorts sind die Migrantenselbstorganisationen der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zum bedeutenden sozialen Faktor in ihrem Wohnumfeld geworden. Durch ihre mentale Nähe zur Zielgruppe, ihre zielgruppenorientierten Angebote und vertrauten Arbeitsformen entwickeln sie sich zu den beliebten Anlaufstellen und sind imstande, gezielte und konkrete Integrationshilfen zu leisten. Gleichzeitig weisen die MSO Defizite auf, die ihre Rolle als Akteure im Integrationsprozess schwächen, darunter fehlende Kenntnisse im Bereich Vereins- und Projektmanagement, wenig offene Angebote für gemeinsame Aktivitäten von Zuwanderern und Einheimischen, mangelnde Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, sprachliche Defizite, wenig Kooperation miteinander und den bestehenden Netzwerken. Außerdem: Die mangelnde Selbständigkeit der Jugendlichen in der Gestaltung ihrer Jugendarbeit in vielen MSO widerspricht dem in der deutschen Gesellschaft etablierten Verständnis der Jugendarbeit und den Anforderungen des Gesetzgebers an die Jugendvereinsarbeit. An diesen Stärken, aber auch Defiziten, setzt das bundesweite Projekt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. „ServuS“ - Service und Selbsthilfe für Migrantenselbstorganisationen und Jugendgruppen der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion an. In Kooperation mit etablierten Verbänden und Netzwerken will das Projekt e ine ressourcenorientierte und systematische Projektarbeit erreiche und zur Professionalisierung der MSO sowie Anpassung ihrer Angebote an gesellschaftliche Normen und Erwartungen beitragen. Das Projekt läuft vom 01.09.2009 bis zum 31.08.2012 und wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugendliche gefördert.

 
   



 

„Angekommen und integriert in Bayern“
Ein landesweites Projekt zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion durch die Einbindung ihrer Aktivitäten in das Landesnetzwerk in Bayern

 

 

Dort, wo sich die Zuwanderer aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen, können die Hürden schneller überwunden und Integration leichter gemacht werden. Bürgerschaftliches Engagement als Instrument der Integration von Zuwanderern - hier setzt das landesweite Projekt „Angekommen und integriert in Bayern“ an. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und dem Bundesministerium des Innern über BAMF gefördert und von zwei Projektleiterinnen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die regional im Norden und im Süden Bayerns als Koordinatorinnen tätig sind, umgesetzt. Das Projekt startete am 01.09.2009 für drei Jahre.
Es ist in sieben Regierungsbezirken des Freistaats Bayern tätig und zielt mit seinen Schwerpunkten darauf ab, das Potenzial der Migrantenselbstorganisationen (MSO) der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und ihrer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter in Bayern zu stärken, ihr bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen, mit den örtlichen Einrichtungen zu verknüpfen und damit ungenutzte Potentiale auszuschöpfen. Zielgruppen des Projektes sind Multiplikatoren aus den Selbstorganisationen, ehrenamtliche Sozialbetreuer aus den Ortsverbänden der Landsmannschaft, ehrenamtlich engagierte Einheimische und integrierte Zuwanderer, die als Paten und/oder Multiplikatoren mitwirken, sowie integrationsbedürftige Zuwanderer.
Das Projekt versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Integrationsmaßnahmen und Aktivitäten, es ist vorgesehen, die Einbindung der MSO der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion in Bayern in das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und in kommunale und regionale Integrationsnetzwerke verstärkt zu fördern. Das Projekt kooperiert mit der MBE, den JMD, den Anbietern von Integrationskursen, den Stützpunktvereinen des Programms „Integration durch Sport“ sowie kommunalen Einrichtungen und ist offen für die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Einrichtungen und Partnern im Bereich Integration. Die vielfältigen Projektangebote sollen zur Anerkennung der Leistungen der Zuwanderer für das Gemeinwesen und die Integration beitragen.
 

 
   



 

“Kinder integrieren Eltern” (Sachsen-Anhalt)
Ein ressoursenorientiertes Projekt zur Integration von Jugendlichen und Familien der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion

 

 

Das Projekt will die Erfahrungen von gut integrierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Ressource aufgreifen und auf dieser Basis ein modellhaftes, landesweites Generationen übergreifendes Integrationsangebot entwickeln. Durch die Angebote des Projektes sollen gut integrierte Jugendliche und junge Erwachsene als Integrationslotsen für hilfebedürftige Jugendliche und Vertreter älterer Generation für das Ehrenamt in ihrem Wohnumfeld gewonnen werden. Ein solidarisches Miteinander zwischen den Generationen, Einheimischen und Zuwanderern will das Projekt durch gemeinsame Aktivitäten und Einbindung in bestehende Angebote der Vereine und Integrationsnetzwerke fördern. Das Projekt ist als Stützpunkt für die Erprobung von zielgruppenspezifischen und ressourcenorientierten Angeboten für eine Generationen übergreifende Integrationsarbeit gedacht, wobei die gesammelten Erfahrungen durch einen regulären Informations- und Erfahrungsaustausch und durch die Einbindung in bestehende Qualifizierungsangebote an andere MSO vermittelt werden. Das Projekt agiert in Halle/Saale (schwerpunktmäßig) sowie in Hohenthurm, Wolfen, Bitterfeld u.a. Orten. Es läuft vom 01.11. 2009 bis zum 31.10.2012 und wird vom Bundesministerium des Innern über BAMF und der Landesregierung Sachsen-Anhalt gefördert.

 

 
   



 

„Mitgestalten aus eigener Kraft“ (Berlin)
Ein Tandemprojekt zur Förderung der Integration von Zuwanderern (Spätaussiedlern/Migranten) in Berlin

 

 

Das Projekt will Spätaussiedler/Migranten zur aktiveren Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens motivieren. Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die Schaffung von Begegnungsangeboten für Spätaussiedler/Migranten und Einheimische. Dadurch sollen die Zuwanderer motiviert werden, mit eigenen Initiativen an die Öffentlichkeit zu gehen, diese in die Praxis umzusetzen und an der Mitgestaltung der Zivilgesellschaft teilzuhaben. Durch generationsübergreifende Initiativen, Informationsvermittlung und Kommunikation will das Projekt Brücken zwischen den Einheimischen und Zuwanderern bauen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit fördern. Durch die Projektangebote soll das gemeinsame Verständnis der Menschen füreinander geweckt und gefördert werden. Durch das integrative Miteinander sollen das Selbstwertgefühl der Zuwanderer, die gegenseitige Akzeptanz und das ehrenamtliche soziale Engagement auf beiden Seiten gestärkt und die Gefahren der Isolation der Zuwanderer und des gegenseitiges Misstrauens abgebaut werden. Das Tandemprojekt läuft vom 01.09.2009 bis zum 31.08.2012 und wird vom Bundesministerium des Innern über BAMF gefördert.

 
   

 

„Stark und offen in Niedersachsen“
Ein landesweites Projekt zur Stärkung des ehrenamtliches Engagements der Zuwanderer durch die Einbindung ihrer Aktivitäten in die kooperative Migrationsarbeit in Niedersachsen

 

 

Das landesweite Projekt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. will das ehrenamtliche Engagement der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion durch die Einbindung ihrer Aktivitäten in die kooperative Migrationsarbeit stärken. Das Motto „Stark und offen in Niedersachsen“ ist auch Programm. Durch die Projektangebote sollen die ungenutzten Potentiale der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ausgeschöpft werden, das bürgerschaftliche Engagement der Zuwanderer soll sichtbar gemacht und mit den örtlichen Einrichtungen verknüpft werden. Das Projekt wendet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter aus den Migrantenselbstorganisationen der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, ehrenamtliche Sozialbetreuer (Integrationslotsen) aus den Ortsgruppen der Landsmannschaft, ehrenamtlich engagierte Zuwanderer, die als Multiplikatoren bei der Umsetzung der Projektziele mitwirken, sowie Teilnehmer der Integrationsmaßnahmen, neue Zugewanderte und Zuwanderer, die länger in Deutschland leben, jedoch noch integrationsbedürftig sind. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zu bestehenden Integrationsmaßnahmen und Aktivitäten, es ist vorgesehen, die Einbindung der MSO der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion in Niedersachsen in die regionalen und kommunalen Integrationsnetzwerke verstärkt zu fördern. Das Projekt läuft seit dem 01.09.2009 bis zum 31.08.2012 und wird vom Bundesministerium des Innern und dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Integration finanziert.

 
   

 

 

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